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Beschleunigte Komplexitaet: Wirkungsbeziehungen steuern?

Das Wichtigste in Kürze

  • Circonomit macht Wirkungsbeziehungen zwischen Kennzahlen steuerbar.
  • Wirtschaftliche und ökologische Ziele lassen sich im Controlling zusammen denken.
  • Mittelstand und Hidden Champions sind die Kernzielgruppe.
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Bei Startup Insider spricht Dana Aleff, Geschäftsführerin von Circonomit, mit Jan Thomas darüber, wie sich beschleunigte Komplexität steuern lässt. Circonomit macht Wirkungsbeziehungen zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Kennzahlen sichtbar und steuerbar, mit Fokus auf Mittelstand und Hidden Champions.

Begrüßung und Einordnung

Jan Thomas: Herzlich willkommen zu Startup Insider Spotlight. Mein Name ist Jan Thomas und heute zu Gast ist Dana Aleff. Sie ist die CEO und Gründerin von Circonomit, ein Unternehmen aus Aachen, das eine Art Baukasten für das Gehirn einer Firma entwickelt und dabei externe und interne Einflussfaktoren und Wechselwirkungen ökonomisch, ökologisch und konkret bei der Planung und Steuerung abbildet.

Jan Thomas: Und ihr hört es gerade raus, ich habe es abgelesen, denn es ist wirklich kein Unternehmen von der Stange. Ich finde, das ist ein richtig cooler, spannender Ansatz. Und das Gespräch vor allem war auch sehr, sehr spannend, muss ich sagen, und sehr ungewöhnlich.

Jan Thomas: Das werde ich gleich hören, denn Dana bringt sehr, sehr viele schlaue, unreflektierte Gedanken mit. Nicht nur zur Zukunft von Unternehmen und zur Zukunft vom Mittelstand im Zeitalter von KI, sondern wir haben auch volkswirtschaftlich und gesellschaftlich gesprochen und sind dann hier und da so ein bisschen abgedriftet, hätten, glaube ich, noch viel, viel länger sprechen können. Das hören wir vielleicht dann demnächst nochmal nach.

Jan Thomas: An anderer Stelle auf jeden Fall ein richtig cooles Gespräch. Alles weiteres, wie gesagt, mit Dana Aleff, CEO und Gründerin von Circonomit. Viel Spaß dabei.

Wo Circonomit gerade steht und wen das Team sucht

Jan Thomas: Dana, hi, freut mich.

Dana Aleff: Ja, einen wunderschönen guten Tag.

Jan Thomas: Guten Tag. Du, ja, schön, dass wir sprechen und erst mal Glückwunsch zu der Runde. Klingt ja toll.

Dana Aleff: Ja, vielen Dank. Wir sind auf jeden Fall ready weiter zu eskalieren.

Jan Thomas: Zu eskalieren, ja, okay. Wo steht ihr denn gerade?

Dana Aleff: Ich glaube, echt das aller, allerwichtigste und wo wir uns am meisten darauf freuen, ist jetzt wirklich das Tech- und Produktteam aufzubauen. Ich glaube, wir haben echt viel gerockt mit den wenigen Leuten bis hierhin. Und ich glaube, das ist wirklich gerade so top of mind. Und natürlich unser Modellbaukasten 2.0 live bringen mit neuen Piloten. Da freue ich mich auch, ihr sich drauf zu machen.

Jan Thomas: Das heißt, alle, die jetzt zuhören, können dann quasi schon mal so Bewerbungen schreiben, wenn sie Lust bekommen. Ihr sucht gerade noch Leute.

Dana Aleff: Ja, bitte. Also ich glaube, wir suchen wirklich auch von einem neuligen Mathematiker, also wir haben auch wirklich einen Mathematiker ausgeschrieben, auf der Algorithmik bis zu den ganzen Daten und Sprachmodellen eine Menge an Tech. Also ich glaube, da wird jeder fündig und freudig bei uns.

Die Idee im Kindergarten gepitcht

Jan Thomas: Dann lass es doch mal reingehen. Und zwar, was ja ganz spannend ist, ich glaube, auf Gründerszene war das gesehen. Du bist in den Kindergarten gefahren, hast deine Idee Kindern gepitcht. Und vielleicht ist das ja eine gute Brücke, um sie jetzt quasi zukünftigen Mitarbeitern zu pitchen, als wären sie Kinder.

Dana Aleff: Ich sag's dir, ja. Also ich bin da wirklich hingefahren und die Kinder hinterfragen ja so dieses Tiefe, wieso. Und da haben wir wirklich angefangen so, wie ist eigentlich die Welt? Wie treffen wir Menschen Entscheidungen? Und haben wirklich noch mit Wasser und Bäumen angefangen. Den Teil erspare ich dir jetzt.

Dana Aleff: Und wirklich die Art und Weise, wie entscheiden wir eigentlich? Und die Kinder so, das ist ja total doof, dass man Sachen wegschmeißt. Und wieso achtet denn keiner auf den anderen?

Dana Aleff: Und ja, und hier und drum. Und dann ging es wirklich am Ende darum, dass wir über diese Steuerungstour gesprochen haben. Und ich habe immer gesagt, die Kinder waren der beste UIUX-Designer, weil als sie gesagt haben, hey, am Ende muss doch jeder nur verstehen, wie die Sachen zusammengehören.

Dana Aleff: Und dann hatte ich so das Beispiel mit dem Schuh genommen und dann meinte ein Kind, ja, dann können wir doch einfach so einen roten Kreis machen, wo man zeigt, dass das fünfmal um die Welt fliegt und dass das ja total dumm ist, weil da ganz viele Sachen auf dem Weg passieren. Und ich fand es einfach so geil, wo ich dachte, okay krass, erstens haben die es gecheckt, zweitens hatten die einfach so einfache Visualisierung, so man kann ja Bausteine verbinden und dann kann man rumspielen und dann weiß man ja, wie Sachen zusammengehören und dann hatten wir so lokale Beispiele mit dem Laden und haben den schon ganz auseinandergenommen und so und das war ganz faszinierend. Das ging drei Stunden, dass er schweigte.

Jan Thomas: Ich schweige euch jetzt die Alkoholz.

Dana Aleff: Ich saß erst mal anderthalb Stunden zwischen denen beim Frühstück, weil ich hatte realisiert, dass das alles dann nicht in meinem Tempo da funktioniert und durfte erst mal wirklich anderthalb Stunden die beobachten und es war halt extrem spannend, um zu verstehen, was nutzt eigentlich ein Sechsjähriger für Worte. Und ich glaube, ohne diese anderthalb Stunden auf diesem Hocker da beim Frühstück, wäre die halbe Stunde oder Stunde danach auch nicht so positiv verlaufen, weil ich erst mal verstehen musste und meine Mathematik-Grafen-Theorien erstmal in Deutsch umwandeln.

Jeden Tag auf der Straße testen

Jan Thomas: Und ich hör aber raus, das ist quasi jetzt ein Tipp, den du eigentlich fast jedem Gründer und Gründerin geben kannst. Das würde ja wahrscheinlich für andere Branchen auch passen, andere Geschäftsmodelle.

Dana Aleff: Voll, ich sag's dir, was wir auch danach schon wieder gemacht haben ist, ich war letztens im Netto und dann hatte ich damit jemandem zu der gleichen Zutat gegriffen und dann fand er es so super. Dann habe ich dem von meinem Feigenbrot erzählt und dann sind wir da zum Schocken gegangen und dann meinte der irgendwann, na, machst du das öfter, was machst du denn? Und dann habe ich halt einfach irgendwie so, ich war ein Amerikaner, der konnte gerade Deutsch, habe ich das im Netto gepitcht.

Dana Aleff: Also ich glaube, wenn man will, dann kann man einfach auch jedem Menschen immer auf der Straße begegnet, wenn man das jetzt hier hört, rausgehen und das einfach machen. Ja, die Netto-Geschichte war noch eine gute und einfach Leute auf der Straße ansprechen. Klappt mit jedem.

Jan Thomas: Und mit welchem Ziel? Dann um quasi das gespiegelt zu bekommen, was man macht, um zu gucken, wo haben Leute Verständnisschwierigkeiten oder wie bei den Kindern, du hast ja jetzt gerade gesagt UX Designer oder auch von von Baukasten schon gesprochen. Das klingt ja quasi so, als hättest du dann auch schon Dinge irgendwie adaptiert in eurer, was nicht in euer Produkt hinterher.

Dana Aleff: Völlig. Ich glaube, ich spreche jeden Tag mit zehn Leuten und adaptieren das direkt, sprechen mit dem Team und setzen das um. Weil du gesagt hast, was, was, was will ich auszubesprechen?

Dana Aleff: Ich gehe manchmal einfach und sage hey, sorry, manchmal sind wir vielleicht ein paar neun, darf ich dir was erzählen? Und dann frage ich, was hast du verstanden? Und das ist wirklich die beste Iteration.

Dana Aleff: Aber zu sagen, ah ja, cool, so. Ich glaube, du fühlst ja so auch, daher fühlen wir gerade das Gleiche. Wie würdest du das jetzt einem Geschäftsführer erklären? Frage ich manchmal. Wie würdest du das denn jetzt deiner Mutter erklären? Das heißt, selbst reden, fragen, verstanden?

Dana Aleff: Was sagst du? Supergeil. Da haben wir bestimmt dreistellige Anzahl schon inzwischen, glaube ich, als Team gemacht.

Vom Nerd-Pitch zum Oma-Pitch

Jan Thomas: Und das klingt ja jetzt so, als hättet ihr ein sehr erklärungsbedürftiges Produkt, ne?

Dana Aleff: Ich würde sagen, das Lustige ist wirklich, ich habe mir letztens die ersten Slides angeguckt, die ich mal so, als ich noch nicht mal wusste, was VC so ein Startup richtig ist, irgendwie gebaut habe, wo wir über dieses, wo wir gesagt haben, hey, wir hängen Sachen zusammen und ökologisch-ökonomische Steuerung wirklich so ein kinderleichtes Board gebaut hatten. Und dann ist, glaube ich, über unsere Grafenteorie zwischendurch mal etwas verkompliziert. Und jetzt kriegen wir es auch wieder in zwei Sätzen erklärt.

Dana Aleff: Auch gestern irgendwie, wie wird es deine Oma erklären? Sagen, ja Oma, weißt du doch, Oma, Paketlieferant sagt, Paket kommt in drei Tagen. In Wirklichkeit kommt es erst in sieben Tagen.

Dana Aleff: Ärgerst du dich? Und wir sind quasi ein bisschen der mehrdimensionale Taschenrechner, der dir sagt, ah ja, übrigens, wenn hier was passiert, Oma kommt doch drei Tage später, dass man einfach rechtzeitig gegensteuern kann. Ich glaube, inzwischen haben wir so ein Erklärbare Set von, ich sag mal, nerdiger Grafentheorie bis irgendwie dem Oma-Pitch.

Zielgruppe: Hidden Champions und Mittelstand

Jan Thomas: Und jetzt höre ich raus, also Pakete und Schuhe haben wir jetzt gerade schon. Das sind jetzt, sagen wir, dann schon typische Zielgruppen von euch, wo du sagst, also Schuhhersteller und was nicht Logistiker, oder was willst du sagen, wer sind eure Zielgruppen?

Dana Aleff: Also Zielgruppe ist ganz klar so, ich sag mal, Hidden Champions oder der Mittelstand Deutschland. Das ganz klar, weil ich sag mal, wir mit unserem Modellierungslayer oder Baukasten kreieren natürlich da am meisten Wert, wo viele Entscheidungen getroffen werden, wo viele Varianten übereinander kommen und so. Und das ist einfach da, wo produziert wird, mehr als da, wo nicht produziert wird.

Dana Aleff: Wir kriegen auch immer super viel im Bau und einfach zu, hey, cool, habe ich verstanden, kann man da mal rumspielen. Ja, ich glaube, das wird jetzt einfach spannend, dass wir sagen vom Gold to Market, klar, brauchst du als Unternehmen Fokus. Das liegt ganz klar auf der produzierenden Industrie.

Dana Aleff: Aber jetzt auch von unserem Modellbaukasten 1 zu Modellbaukasten 2 zu sagen, okay, wir machen es wirklich noch mal um eine Größenordnung einfacher, dass man es auch mal jemandem einfach so geben kann. Und wir es schaffen, anstatt dass man da in Stunden oder Wochen baut, wirklich in Minuten zu bauen, um das auch mal Stress zu testen, wie es eigentlich, sagen wir mal, nicht technisch oder in Zahlen denkenden Menschen, wie würden die eigentlich damit umgehen?

Jan Thomas: Die in Zahlen denkenden Menschen, das heißt, ihr redet mit dem Management, oder wer ist bei euch im Unternehmen dann, wenn du sagst Mittelstand und Hidden Champions, wer sind denn so die Ansprechpartner, die tagelust von euch?

Dana Aleff: Genau, also ganz klar, quasi ich sag mal mal Geschäftsführer und die rechte Hand, das heißt Controller, als solche Business Controller, als spannende, einfach Kern, weil die einfach wirklich in der Steuerung des Unternehmens denken und trotzdem alle Bereiche operativ verstehen.

Was dem Management fehlt: 0,1 Prozent steuerungsrelevante Daten

Jan Thomas: Was fehlt denn dem Management und dem Controlling oder der rechten Hand des Managements? Was haben die für eine Entscheidung zu treffen?

Dana Aleff: Ich glaube tatsächlich, die Menschen wissen extrem viel. Man unterschätzt es manchmal, dass die Leute in ihrer Domäne eigentlich fachlich alles wissen. Ich glaube, das Spannende ist, vor fünf Jahren, als ich noch in der Forschung war, habe ich mit sehr vielen Industriekontakten gehabt und dagegen immer noch das Thema Digitalisierung.

Dana Aleff: Die letzten 100 Leute, mit denen ich geredet habe in den letzten Wochen, war, keiner hat mehr gesagt, mir fehlen Daten. Sondern es war diese Fähigkeit krass, wir haben extrem viele Daten, wir haben extrem viele Sachen und eigentlich sind davon nur 0,1 Prozent der Informationen steuerungsrelevant. Aber genau diese Informationen, die sind gar nicht verbunden.

Dana Aleff: Das heißt, wenn an der einen Stelle was passiert, was heißt das eigentlich in der anderen Abteilung und am Ende auf meine Finanzen runtergebrochen? Ich glaube einfach, jemand hat uns mal als Rapper bezeichnet, zu sagen, cool, ich lasse mir den ganzen Datenwahn-Sinn Datenwahn-Sinn sein und bin jetzt in der Lage, ein Tool wirklich was so einfaches wie Lego bauen und nicht so ein zwei Jahre SAP, zwei Millionen Implementierungsprojekt mal meine Sachen zusammenzuführen, wo ich sage, geil, so gehören die zusammen und damit kann ich steuern.

Dana Aleff: Und das drehen wir halt quasi einmal um und sagen, na ja, was ist denn deine steuerungsrelevante Kennzahlen und Informationen, die du eigentlich brauchst, gehen da in die Informationsketten rein und sagen, okay cool, einen Teil hast du schon digitalisiert, einen Teil ist aber vielleicht auch noch im Kopf der Menschen und einen Teil hast du eigentlich schon irgendwo rumfliegen, musst du halt nur verbinden. Und das ist dann der Moment, wo wir bei diesen Modellen sprechen. Das heißt, ich würde sagen, Mensch hat das Wissen.

Dana Aleff: Und es geht wirklich darum, B2B-Software eigentlich mal wie so eine B2C-App zu denken, zu sagen. Ich weiß nicht, wann wir irgendwann auf die Idee kamen, zu denken, B2B-Software als Daten sollte irgendwie keinen Spaß machen. Und ich glaube, das ist so ein bisschen der Wandel, den wir auch treiben, zu sagen, okay krass, wir passen einfach mal die Geschwindigkeit, in der wir handeln können, auch mal dem an, wie schnell eigentlich unsere Welt sich gerade dreht.

Konkret an einer Maschine erklärt

Jan Thomas: Genau, das ist so ein bisschen Abstraktion, ein Filter. Es ist total, total spannend natürlich. Trotzdem lassen wir uns vielleicht mal vom Abstrakten ins Konkrete gehen. Also du hast ja jetzt das Beispiel mit dem Paket deiner Oma genannt. Was wäre denn jetzt quasi das Ergebnis? Oder ist das ein gutes Beispiel? Wir können auch was anderes nehmen, muss kein Kunden-Case sein, vielleicht mal ein Case, wo du sagst, so von der Art her ist das einer, der relativ gut repräsentiert, was ihr macht.

Dana Aleff: Ja, ich glaube, wir können es echt einfach mega gut an einer Maschine machen. Sagen wir, wir stellen irgendwie keine Ahnung, Kunststoffverpackung her. Kann sich jeder vorstellen, nutzt jeder jeden Tag.

Dana Aleff: So, und jetzt zeichnet irgendwie die Maschine Daten auf und lockt hier irgendwie, weiß nicht, einen Sekunden, manchmal 15-Minuten-Takt ihre ganzen Daten. So, jetzt ist das ja, solange alles gut läuft mit der Maschine, überhaupt kein Problem. Das heißt, du schreibst extrem viele Datenmengen mit.

Dana Aleff: Und das, wo es ja eigentlich für die Steuerung des Unternehmens nur relevant wird, ist, wenn ich sag mal an Tag 7, 8.30 Uhr morgens die Maschine ausfällt. So, vier Stunden. Dann fragt man sich, okay, was heißt das jetzt? Soll ich jetzt, ist der Mitarbeiter krank, ist ein Ersatzteil kaputt. Was heißt das jetzt in Zahlen übersetzt?

Dana Aleff: Sollte ich jetzt möglichst schnell irgendwie ein Ersatzteil einfliegen lassen? Doof fürs Klima. Aber ansonsten, wenn man nicht weiter produzieren kann, zahle ich eine Strafe an den Kunden.

Dana Aleff: Und das sind ja dann genau diese, ich sag mal, drei Stunden an Informationen, wo wir nicht für den ganzen Monat im 15-Minuten-Takt alle Daten brauchen, sondern eigentlich nur einmal verstehen müssen, hey, wenn Maschine ausfällt, dann ist da eine Verbindung zu der Lieferung. Und das ist wieder eine Verbindung zu den Konditionen in dem Vertrag mit dem Kunden. Und da ist wieder eine Verbindung dazu, dass ich damit entweder, ich sag mal, Geld mache oder Geld verliere.

Dana Aleff: Und wenn ich so, was ist also in dem Moment, Maschine fällt aus, dann das richtige Handeln. Und das ist das, wo wir davon sprechen, jetzt wirklich ganz, ganz konkret zu sagen, hey, nicht alle Daten mitzuschleppen. Ich brauche nicht, ich sag mal, das ganze Maschinentracking anschließen, sondern ich muss verstehen, wenn dieser Trigger-Maschine fällt aus, dass dann das System versteht, ah, was ist das denn eigentlich für eine Wirkungsbeziehung über mein Unternehmen? Und soll ich jetzt A, B oder C einleiten, damit da am Ende, ich sag mal, ökologisch und ökonomisch bei meinen stellungsrelevanten Kennzahlen das richtige oder beste Ergebnis rauskommt in dieser Verknüpfung?

Ersetzt KI den Manager?

Jan Thomas: Wir reden ja, wir sind jetzt in der Zeit, wo jeder plötzlich merkt, der eigene Job könnte in Gefahr sein durch KI. Also das muss ja noch nicht schlecht sein. Es kann auch sein, wir haben dadurch ein schönes Leben.

Jan Thomas: Aber erst mal werden ganz viele Jobs auf den Prüfstand gestellt gerade. Jetzt bist du, glaube ich, die Erste, die sagt, der Manager könnte auch durch KI ersetzt werden, wenn ich das gerade richtig raushöre. Die Entscheidung, also wie weit geht ihr da? Trefft ihr die Entscheidung quasi schon für den Manager und sagt, hier, das ist eigentlich der Vorschlag, das wäre die beste Handlungsempfehlung? Oder zeigt ihr ihm eigentlich nur Optionen und sagt, also wenn du den Weg gehst, dann das und wenn du den Weg gehst, dann das?

Dana Aleff: Erstmal sage ich, man kann den Manager ersetzen, ich glaube auf keinen Fall. Also falls das hier von meiner Ausstellung her... Noch nicht.

Dana Aleff: Ich finde das ganz spannend, also ich beantworte das bei zwei, drei Etappen. Also erstmal, was tun wir heute? Heute sind wir eigentlich sehr, sehr deterministische Mathematik. Also wir berechnen A mal B gleich C und so. Dadurch weiß der Entscheider, dass er, ich sag mal, Schnellschrauben herumschrauben kann. Was ist die richtige Entscheidung?

Dana Aleff: Wir binden jetzt immer mehr auf die Übersetzung von Sprachmodellen und von, hey, das ist das Muster, was wir erkannt haben. Ich sag mal, in so ein Frühwarnsystem an. Das heißt, das eine ist jetzt vergangen, hat es an die Mathematik und die Zukunft ist jetzt, dass je größer das Modell wird, was wir auch bauen, je mehr diese Muster einschalten können.

Dana Aleff: Ganz praktisch, aus der Praxis, jetzt gesprochen von 50 von 50 Menschen, mit denen ich gesprochen habe, hat keiner im Gespräch gesagt, ich habe Angst, mein Job wird ersetzt, sondern eher, hey, ich beschäftige mich 80 Prozent der Zeit damit, eigentlich irgendwelche Sachen zusammenzusuchen, irgendwie so Excel 37, am 21. Tag des Monats. Und so, und zu sagen, hey, wir geben ihm eigentlich dieses, ich sag mal, als wir konnten alle Excel kommunizieren in der Firma, sodass er sich eigentlich damit beschäftigt, wofür er da ist, nämlich zum Steuern.

Dana Aleff: Weil du schmeißt ja manchmal auf die Controller und die Geschäftszonen, so müssen wir dann Buchhaltern in einen Topf und sagen, eigentlich sind ja nicht dafür da, Daten zusammenzusuchen. Und ich sag mal, nachdem die Sachen schon passiert sind und die Zeit zum Handeln um ist, irgendwie versuchen die Informationen zusammenzusammeln, sondern die von eigentlich diesem reaktiven Handeln in das proaktive Handeln zu übersetzen. Deswegen glaube ich, deswegen nicht das Denken abnehmen, weil die der wichtigste Informationslieferant sind und wir auch das Baugefühl quantifizierbar machen und einfach diesen riesen Informationswahnsinn davor lösen.

Der Faktor Mensch: zwischen Angst und Handeln

Jan Thomas: Also das kann ja sein, dass Sie jetzt noch nicht Angst davor haben, ihren Job zu verlieren. Ich finde es, wie gesagt, auch gar nicht so tragisch, wenn Jobs sich verändern. Wir sehen es ja gerade im Legal-Bereich, dass dann irgendwie die KI ein Co-Pilot wird oder ein Helfer wie so ein Zuarbeiter.

Jan Thomas: Das heißt, der Job kann sich komplett verändern und kann trotzdem irgendwie spannend werden. Natürlich bist du jetzt ein bisschen befangen und kannst wahrscheinlich nicht ganz offen reden, aber diese 50 von 50 Leuten, würdest du denn eigentlich sagen, dass die hinterher wissen, die welche Fragen sie stellen müssen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen?

Dana Aleff: Ich würde sagen 100 Prozent, also Bauch, aus dem Bauch aus. So, spontane Antwort. Das, was ich eine sehr spannende Frage finde, wo ich aber sage, da habe oder beobachte ich gerade noch, ich sage mal, vor ich da jetzt eine klare Meinung habe, ist Menschen handeln gerade wie in Deutschland sehr viel aus Angst.

Dana Aleff: Das heißt, was wir extrem beobachten, ist das eine Datenthema und jeder baut immer mehr Datenlösungen und Analysen und Magie und alles toll. So, und wir versuchen so ein bisschen den Faktor Mensch in der Gleichung manchmal so ein bisschen zu ignorieren, dass am Ende manchmal auch irrationale Sachen getroffen, Entscheidungen getroffen werden oder Sachen nicht getan werden, egal ob ein System das tut, weil Menschen Angst haben, weil ein Mensch am Ende seine Unterschrift drunter setzen muss, weil irgendjemand am Ende legetechnisch seinen Kopf hinhält. Und ich glaube, das wird in dem gesamten KI-Bereich eine extrem spannende Debatte und das auch was, was wir uns immer angucken, dass wir sagen, es gibt eigentlich so drei, vier Typen von Menschen, die intrinsisch Neuen, für die ist das wie ein Spielzeug, das ist Neugier, die wollen machen.

Dana Aleff: Und dann gibt es die, man nennt sie manchmal die Bewahrer, die haben teilweise einfach Angst und die sind aber genauso wichtig für das System. Und dazu sagen, hey, wir bauen ja am Ende ein primäres rückverfolgbares Modell, wo Menschen wieder handlungsfähig werden, dadurch dass sie den Kontext begreifen. Und zu sagen, hey, wenn du den Menschen plötzlich die Möglichkeit gibst, dass sie eigentlich für den Bereich, den sie verwalten, plötzlich ihre, ich sag mal, Abhängigkeiten sehen, dass wir vielleicht auch ein bisschen aus diesem Angstzustand wieder in das Handeln reinkommen.

Dana Aleff: Und ich glaube, da ist halt wirklich so eine spannende Debatte zu KI-Jahr-Daten technologisch extrem wichtig. Wer das nicht einsetzt, wird halt einfach mit der Geschwindigkeit irgendwann nicht mehr mitkommen. Aber halt einfach mal immer mehr auch über diesen Faktor Mensch als Wissensquelle und als handelndes Medium in diesem komplexen System und die Dateninteraktion zu sprechen.

Jan Thomas: Und ich glaube, alle Daten sind immer cool Technologie. Aber das ist das, wo wir viel mit und dran arbeiten. Was ist der Mensch eigentlich in dieser Gleichung?

Dana Aleff: Ja, und da halt die Themen Verantwortung, Angst und so einfach mal reingeschmissen.

Blick auf die nächsten fünf bis zehn Jahre

Jan Thomas: Ja, total spannend finde ich. Jetzt bist du natürlich irgendwie, du bist tief im Thema drin und hast ja wahrscheinlich auch viele Gedanken über die Zukunft. Lass doch vielleicht noch mal trotzdem kurz so einen Blick in die, was nicht, nahe Zukunft, so fünf bis zehn Jahre.

Jan Thomas: Du sagst gerade in der Gleichung den Menschen berücksichtigen. Welche Rolle spielt er denn in der Zukunft noch? Weil ich, was ich vorhin meinte, ist ja so ein Unternehmen, wenn dein ins KI einzieht, KI bringt eine neue Rationalität. Du hast gerade von irrationalen Entscheidungen gesprochen, aber eigentlich könnte man ja sagen, dass hinterher möglicherweise der Mensch, also in diesen ganzen Gleichungen gar nicht mehr so stattfinden muss eigentlich. Weil die Entscheidung kann ja wahrscheinlich eine KI hinterher besser treffen. Und dann auf der anderen Seite, wenn jetzt irgendwie in den ganzen, weißt nicht, Logistikbereich oder in der Produktion kommen autonome Roboter und solche Geschichten. Also gerade wenn du so über Hidden Champions, die ja auch viel produzieren, sprichst, was würdest du denn sagen? Auf welche Art von Veränderung müssen die sich denn einstellen?

Dana Aleff: Ich finde das so eine spannende Debatte. Was passiert gerade in meinem Kopf, während ich dir zugehört habe? Ich glaube, mein Kopf zerlegt das immer so ein bisschen in so verschiedene Ebenen.

Dana Aleff: Ich glaube, es gibt halt wirklich diese philosophische Ebene, auf der wir sprechen können. Es gibt diese sehr pragmatische Ebene, also was kann ein System technisch besser als ein Mensch? Ich nenne es immer so ein bisschen die Herzensebene zu, was motiviert einen Menschen eigentlich am Ende seines Tages?

Dana Aleff: Keiner geht ja eigentlich gerne schlafen und sagt so, boah, ich habe heute gar nichts gebracht. Ich glaube, Menschen haben teilweise Angst und bleiben halt in diesem, weil es schon immer so war. Und wenn wir uns jetzt diese ganze KI-Entwicklung angucken, hoffe ich halt, und das ist auch das, was ich realistisch sehe, ist, dass diese mühsamen Teile, wo Menschen gerade, weil es gemacht werden muss, die Technik immer mehr abnimmt.

Dana Aleff: Und ich glaube auch der gute Teil, der in zumindest mal den meisten Menschen steckt, der den Freiraum hat, Lösungen zu bauen, die wir uns einfach überlegen, weil wir keine Zeit mehr haben. Was meine ich damit? Ich sage mal so, ein bisschen mit Herzschmerz und ein bisschen mit Ironie, wir haben unsere Welt immer schneller und komplexer gemacht.

Dana Aleff: Und wir haben ein bisschen als Menschheit irgendwie an einer Stelle vergessen, mitzuschreiben, was wir da eigentlich so gemacht haben. Ich sage mal da früher, Mittelalter, da hat sie irgendwie Getreide geliefert, Brot, da war Brot halt, bestand irgendwie aus drei Zutaten, Getreide kam nicht an, so vielleicht, woran hat es gelegen? Kutscher krank, ein Pferd hat sich irgendwie Fuß gebrochen oder Speiche ist kaputtgegangen.

Dana Aleff: Sind irgendwie drei Einflussfaktoren und eine Sache. Und jetzt haben wir, egal wo auf dieser Welt, Produkte viel größer, Lieferwege komplexer, plötzlich nicht mehr eine Kutsche, sondern irgendwie fünf verschiedene Fahrzeuge über viel zu viele Kilometer. Und ich hoffe, und das ist das schon, was ich für die Welt sehe, dass wir verstehen, ob manche das mit der Umwelt immer noch nicht wahrhaben wollen oder nicht, dass wir halt nur so leben können, wie halt unsere planetarischen Grenzen das ermöglichen und dass wir halt diese ganze, ich sag mal, Fleißarbeit der KI geben, sodass wir eigentlich das Ganze, was wir ein bisschen vergessen haben, mitzuschreiben die letzten Jahrzehnte, dass wir als Mensch da wieder dran arbeiten können, zu sagen, wie sind eigentlich die Zusammenhänge.

Dana Aleff: Und wenn ich heute vielleicht nur produziert habe, was die Maschine jetzt alleine kann, wie kann ich denn dann daran forschen, wie ich denn dieses produzierte Produkt vielleicht wieder zurückführe, dass ich dann mal irgendwie zwei neue Stationen aufbaue, einer nimmt das zurück, dass ich das wieder in den Kreislauf zurückführe, dass wir Menschen also einfach sagen, okay, gut, die Basisfunktionen, wie stelle ich so ein Kunststoffdingen her, funktionieren jetzt, dafür brauche es jetzt weniger Leute in der Produktion, dafür können wir da mehrere daran forschen, so ein bisschen die Hausaufgaben aufzuräumen, die wir so ein bisschen als Menschheit versemmelt haben die letzten Jahrzehnte. Ich glaube, das ist so, weil du gepaart hast die nächsten fünf bis zehn Jahre. Ich glaube, das ist meine Vision.

Dana Aleff: Ich glaube, dafür müssen wir einfach wieder Deutschland und Europa Mut machen, so dass wir sagen, es ist geil so zu handeln und nicht in dieser Handlungsunfähigkeit und Überforderung stecken zu bleiben. Ich glaube, das ist geil mit KI und das ist cool, wenn wir das in Summe zusammen wieder schaffen, so ein bisschen die Hausaufgaben nachzuholen.

Kapitaleffizienz und der deutsche Mittelstand

Jan Thomas: Total. Da waren jetzt auch viele Punkte. Wir könnten jetzt ein philosophisches Gespräch weiterführen. Aber um jetzt nicht zu sehr abzudriften. Aber ich glaube tatsächlich, das, was du gerade sagtest, das fand ich einen spannenden Satz zu sagen, keiner geht abends gerne ins Bett und sagt, ich habe heute nichts gerissen zeitgleich. Man sieht ja auch gerade, und das geht euch wahrscheinlich als kleines Unternehmen auch so, dass man gerade mit den sich bietenden Möglichkeiten, man kann mit einem viel kleineren Team als früher, kann man deutlich mehr Output generieren.

Jan Thomas: Das sieht man jetzt auch gerade so. Die Erwartungen können wir vielleicht gleich noch über eure Investorengespräche sprechen. Aber man sieht ja, die Erwartung von Investoren ist ja mittlerweile auch, dass da eine neue Kapitaleffizienz reinkommt und dass man irgendwann, wir hatten euch hier so eine Tabelle veröffentlicht, irgendwie mit den, weiß nicht, effizientesten kleinen Teams der Welt.

Jan Thomas: Da hast du so ein Lovable oder sowas, die dann irgendwie, glaube ich, 60, 70 Millionen ARR mit 30 Leuten machen. Das heißt, da dreht sich ja schon gerade die Welt und jetzt vielleicht damit verbunden die Frage, wie ist denn der deutsche Mittelstand gerade? Also wie offen sind denn die, wie klar ist denen denn, dass sie mit jemandem wie euch oder anderen Spielern sprechen müssen, um sich da eben auf diese nächste Generation von Unternehmensrealität oder Wirtschaftsrealität einzustellen?

Dana Aleff: Ich gebe dir ein Beispiel. Ich glaube, das war deutlich das ganz gut. Im produzierenden Industrie gesprochen.

Dana Aleff: Und da gibt es jetzt ein neues Gesetz zu einem bestimmten Material. Und das ist so paradox, dass Riesenunternehmen, EU hat ein neues Gesetz erlassen, ist auch sicherlich sinnvoll von, ich sag mal der Toxizität des Materials, streiten sich die Geister, wie auch immer, dass sie die Möglichkeit haben, entweder, die kaufen quasi ein Material ein, was doppelt so teuer ist. Da musst du dir überlegen, die Margen in der produzierenden Industrie sind jetzt nicht unendlich, doppelt so teuer.

Dana Aleff: Oder die nehmen, ich sag mal, Materialalternative 2, die aber überhaupt nicht in der aktuellen Produktion so produziert werden können. Das heißt, sie bauen effektiv ein neues Unternehmen. Wieso erzähle ich dir dieses Beispiel?

Dana Aleff: Ich glaube, das, was wichtig ist, was wir verstehen müssen, auch wenn wir über Technologie reden und auch über den Mittelstand, was sind eigentlich diese drei, vier Kerntreiber, deren Wertschöpfungsketter, an dem am Ende die ganze Firma hängt? Weil jetzt bei dieser Materialdebatte, da hat die EU jetzt ein Riesengesetz erlassen, und ich bin fan der EU, also gar nichts in die Richtung negativ, sondern einfach zu verstehen, da bringt denen jetzt weder eine KI gerade was, da bringen auch unsere Steuerungstool heute nichts, da bringt denen auch Process Mining nichts. Und einfach zu verstehen, was sind denn wirklich, also wirklich mit diesen Menschen ins Gespräch zu gehen und sagen, was ist gerade für dich steuerungsrelevant?

Wo Technologie an ihre Grenze kommt

Dana Aleff: Und dann auch einfach zu wissen, wo die Grenze der Technologie ist und wo wir wirklich, und das war jetzt mein letzter Satz dazu, wo können wir ein Unternehmen als eingeschlossenes System betrachten? Und wo müssen wir sagen, ach nee, krass, vielleicht muss dieses Unternehmen eigentlich auch entweder ein komplett neues Produkt machen. Also wie schaffen wir es eigentlich aus einem Bestandsunternehmen, eigentlich ein komplett neues Geschäftsfeld zu entwickeln?

Dana Aleff: Und wie hängt eigentlich, ich sag mal, die Betriebswirtschaft, sage ich das immer, das Unternehmen, mit der Volkswirtschaft zusammen? Und jetzt geht natürlich der Nerd in meinem Kopf wieder an, dass ich das wie ein Modell denke. Ich glaube, das ist fundamental wichtig zu verstehen, dass diese Unternehmen und auch der Mittelstande in Zukunft nur existieren können, wenn wir nicht nur auf der Technologie-Ebene sprechen, sondern wirklich zu verstehen, was sind eigentlich die Variable dieser Firma, die wirklich so ein 0 oder 1 funktioniert oder funktioniert nicht ist.

Dana Aleff: Ich glaube, jetzt sage ich selbstverständlich unserem Steuerungstool. Bei manchen ist es auch einfach, wo Technologie in dem Moment nicht hilft, sondern wo das eine Existenzfrage ist. Ich glaube, das ist aber super gesund, wenn man das einfach voneinander hat.

Dana Aleff: Deswegen gleich mal ein kleiner Plot-Twist zu deiner Frage. Aber ich glaube, es ist auch einfach wichtig, mal die Realität auszusprechen, zu sagen, cool, Technologie mega. Aber manche ist auch einfach so scheiße. Du hast nur zwei Materialien. Und was nimmst du jetzt von den beiden? Und dafür brauchst du keine Software, um das zu entscheiden.

Jan Thomas: So, ja.

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